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	<title>Austrian Soccer Board</title>
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	<description>Offizielle Kolumne des Austrian Soccer Boards.</description>
	<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 10:14:15 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
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		<title>SV Mattersburg ist am Größten</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 10:14:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dmandl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Barcelona]]></category>

		<category><![CDATA[Legionäre]]></category>

		<category><![CDATA[Mattersburg]]></category>

		<category><![CDATA[Statistiken]]></category>

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		<description><![CDATA[„The Professional Football Player Observatory“ wurde im Jahr 2005 mit dem Ziel gegründet, sämtliche Statistiken der europäischen Fußballvereine zu sammeln und anschaulich darzustellen. Auch dieses Jahr lassen sich aus den Daten interessante Rückschlüsse bilden.
Laut dem aktuellen Bericht der „PFPO“ hat der europäische Profiklub im Durchschnitt 24.5 Spieler im Mannschaftskader, von denen im Schnitt 5.7 aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>„The Professional Football Player Observatory“ wurde im Jahr 2005 mit dem Ziel gegründet, sämtliche Statistiken der europäischen Fußballvereine zu sammeln und anschaulich darzustellen. Auch dieses Jahr lassen sich aus den Daten interessante Rückschlüsse bilden.</em></p>
<p>Laut dem aktuellen Bericht der „PFPO“ hat der europäische Profiklub im Durchschnitt 24.5 Spieler im Mannschaftskader, von denen im Schnitt 5.7 aus dem eigenen Nachwuchs stammen. 5.2 Kaderspieler sind jünger als 22 Jahre und 8.2 Profis wurden aus dem Ausland geholt. Der Bericht der „PFPO“ veranschaulicht die hohe Fluktuation im Profifußball, denn im Schnitt haben bei jeder Mannschaft 9.3 Spieler erst seit 2010 einen Vertrag bei ihrem jetzigen Verein. Am konstantesten präsentiert sich hier Manchester United, wo die Profis durchschnittlich 5.71 Saisonen bleiben, wobei Spieler wie Ryan Giggs und Paul Scholes hier die Statistik nicht unwesentlich beeinflussen. Am wohlsten fühlen sich die Profis anscheinend in Schweden, denn dort halten die Kicker ihrem Verein im Schnitt 3.19 Jahre lang die Treue. In Irland dagegen wechseln die Akteure bereits nach 1.73 Jahren ihren Klub. Die zypriotische Liga hat anscheinend ihre eigenen Gesetze, denn der durchschnittliche zypriotische Klub verpflichtet jedes Jahr 13.5 neue Spieler, wobei 9.1 aus dem Ausland stammen. In dieser Liga sind außerdem die ältesten Spieler angestellt, denn der durchschnittliche Profi hat dort 28.02 Jahre seines Lebens hinter sich gebracht. Der Klub mit den ältesten Spielern stammt allerdings aus Italien. Inter Mailand sollte schleunigst eine Frischzellenkur durchlaufen, da der Altersschnitt des 18-fachen italienschen Meisters bereits 29.61 Jahre beträgt. Die jüngste Mannschaft in Europa ist bei Olimps Riga unter Vertrag, wo die Spieler im Schnitt 19.02 Jahre alt sind.</p>
<p><strong>Mattersburg erster – Barcelona letzter</strong></p>
<p>Wer hätte gedacht, dass es eine Statistik gibt, in der der SV Mattersburg an erster Stelle und der FC Barcelona auf dem letzten Platz liegt. Mattersburg darf gemeinsam mit dem ukrainischen Verein FC Volyn Lutsk den Titel der größten Mannschaft für sich beanspruchen. Der durchschnittliche Kicker in Mattersburg ist 186.68cm groß, was wohl eher auf die Einkaufspolitik des Vereins, als auf die gute Luft im Burgenland zurückzuführen ist. Die kleinste Mannschaft in Europa ist momentan auch die stärkste, denn Spieler wie Messi, Iniesta und Xavi senken den Schnitt beim FC Barcelona auf 177.38cm. Diese Statistik ist absolut bemerkenswert, da die Spieler in den letzten Jahrzehnten immer größer und athletischer wurden. Dennoch zeigt der Bericht der „PFPO“, dass die Spieler, die am öftesten in der Startaufstellung stehen, im Schnitt kleiner sind als die restlichen Mannschaftskollegen. Dieser Trend lässt sich bei fast jeder Mannschaft verfolgen, womit die Frage gestellt werden darf, ob in Zukunft Vereine bei Neuverpflichtungen im Zweifelsfall den kleineren Spieler verpflichten sollten.</p>
<p><strong>Österreicher-Topf funktioniert</strong></p>
<p>Während in den meisten Ligen die Anzahl der Legionäre weiter zunimmt, kann man in Österreich, Deutschland, Frankreich, Irland und der Schweiz beobachten, dass immer mehr Vereine auf heimische Spieler setzen. Für die Bundesliga ist das eine schöne Bestätigung, dass die Maßnahmen gegriffen haben und der Österreicher-Topf gut funktioniert. Zum Zeitpunkt des Reports waren in der österreichischen Bundesliga 64 Legionäre beschäftigt, wobei Deutschland mit 11 Spielern die meisten Akteure stellt. Die meisten Legionäre in den europäischen Ligen stammen natürlich aus Brasilien. Insgesamt 577 Spieler haben in Europa einen Arbeitgeber gefunden, wobei alleine 141 Brasilianer in Portugal unter Vertrag stehen.</p>
<p><em>© Stefan Karger – Austrian Soccer Board</em></p>
<p><strong>LINKS:</strong><br />
<a href="http://www.austriansoccerboard.at" target="_blank">Austrian Soccer Board</a><br />
<a href="http://www.eurofootplayers.org/" target="_blank">PFPO</a></p>
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		<title>Ein Tscheche für den Abstiegskampf</title>
		<link>http://austrian-soccer-board.vienna.at/2011/01/19/ein-tscheche-fur-den-abstiegskampf/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 12:30:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dmandl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>

		<category><![CDATA[LASK]]></category>

		<category><![CDATA[Neuverpflichtung]]></category>

		<category><![CDATA[Petr Lukás]]></category>

		<category><![CDATA[Transfer]]></category>

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		<description><![CDATA[Kein anderes Team kassierte in der Hinrunde der österreichischen Bundesliga mehr Tore als LASK Linz. Der 1.93m große Innenverteidiger Petr Lukás soll die eklatanten Schwächen im Abwehrzentrum nun beseitigen. 
Petr Lukás wurde am 24.April 1978 in Prag geboren und trainierte, wie sein älterer Bruder Pavel, in seiner Jugend bei Mlada Boleslav, einem Verein, der 60 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Kein anderes Team kassierte in der Hinrunde der österreichischen Bundesliga mehr Tore als LASK Linz. Der 1.93m große Innenverteidiger Petr Lukás soll die eklatanten Schwächen im Abwehrzentrum nun beseitigen. </em></p>
<p>Petr Lukás wurde am 24.April 1978 in Prag geboren und trainierte, wie sein älterer Bruder Pavel, in seiner Jugend bei Mlada Boleslav, einem Verein, der 60 Kilometer nördliche von Prag entfernt liegt. Mit 17 Jahren wechselte der groß gewachsene Abwehrspieler zu Sparta Prag wo, er ein Jahr lang in der Jugendmannschaft spielte, bevor er mit 18 Jahren sein Debüt in der Kampfmannschaft gab. Petr Lukás konnte sich jedoch in weiterer Folge keinen Stammplatz erspielen, sodass er an Jablonec verliehen wurde, wo er gute Leistungen zeigte und sich so für Slovan Liberec empfehlen konnte, mit denen er bereits im nächsten Jahr tschechischer Meister wurde. Liberec war damals die erste Mannschaft außerhalb von Prag, die tschechischer Meister wurde. Nach zwei weiteren starken Jahren wechselte er zurück zu Sparta Prag, wo er nach gutem Beginn seinen Stammplatz verlor und schließlich ein Angebot vom FK Teplice annahm.</p>
<p><strong>Letzter Einsatz im August</strong></p>
<p>Beim FK Teplice spielte er dreieinhalb Saisonen im Abwehrzentrum und stand fast immer in der Anfangsformation seiner Mannschaft. Im letzten halben Jahr absolvierte der kopfballstarke Innenverteidiger jedoch nach der dritten Meisterschaftsrunde keinen einzigen Einsatz mehr. LASK-Trainer Zellhofer erklärte in einem Interview gegenüber dem Volksblatt, dass ein neuer Trainer das Ruder bei Teplice übernahm und einen Innenverteidiger als Einstandsgeschenk mitbrachte, sodass für Lukás kein Platz mehr in der Mannschaft war. Der LASK-Coach wurde anscheinend nicht gut über diesen wichtigen Punkt informiert, denn Jiří Plíšek hat beim FK Teplice seit dem Jahr 2008 durchgehend das Kommando. Lukás hingegen dürfte sich mit seinem Verein überworfen haben, da er einer vorzeitigen Vertragsverlängerung nicht zugestimmt hat. Dazu kam, dass sein langjähriger Partner im Abwehrzentrum, Martin Klein, nach der zweiten Runde an Konyaspor verkauft wurde, was Lukás´ Stimmung auch nicht positiv beeinflusst haben wird. Um Lukás ersetzen zu können,  lieh Teplice schließlich den tschechischen U21-Nationalspieler Jan Hosek von Slavia Prag aus.</p>
<p><strong>Kann Lukás dem LASK helfen?</strong></p>
<p>Auf Grund seiner Größe ist Lukás bei Standardsituationen zwar oft im gegnerischen Strafraum zu finden, seine Kopfballstärke kann er jedoch in der Defensive am Besten ausspielen, was für den LASK nicht unwichtig sein wird. Lukás bringt viel Erfahrung mit und kann an guten Tagen alles aus dem Strafraum köpfeln und selbst unter großem Druck starke Leistungen bringen. Andererseits ist der Tscheche aber immer wieder für den einen oder anderen Schnitzer gut und hat gegen kleine, quirlige Stürmer Probleme. Für mich stellt sich die Frage, ob es für die Linzer nicht bessere Alternativen gegeben hätte. Hannes Eder steht bei Rapid Wien auf dem Abstellgleis und wäre dem Ruf nach Linz sicherlich gerne gefolgt. Lukás´ ehemaliger Partner Martin Klein ist bei seiner ersten Auslandsstation bei Konyaspor zumeist auf der Ersatzbank und konnte bis jetzt nicht überzeugen. Hoffen wir, dass Petr Lukás beim LASK mehr Glück hat!</p>
<p>Eine ausführliche Spielerinfo über Petr Lukás finden Sie im Austrian Soccer Board!</p>
<p><em>© Stefan Karger – Austrian Soccer Board</em></p>
<p><strong>LINKS:</strong><br />
<a href="http://www.austriansoccerboard.at/" target="_blank">Austrian Soccer Board</a><br />
<a href="http://www.austriansoccerboard.at/index.php/forum/35-lask/" target="_blank">LASK-Forum</a><br />
<a href="http://www.austriansoccerboard.at/index.php/topic/80333-spielerinfo-petr-lukas/" target="_blank">Ausführliche Spielerinfo über Petr Lukás</a></p>
 || Keine Kommentare ||  118025 Aufrufe gesamt, 116 Aufrufe heute]]></content:encoded>
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		<title>1666fache Wertsteigerung</title>
		<link>http://austrian-soccer-board.vienna.at/2011/01/07/1666fache-wertsteigerung/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Jan 2011 10:22:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dmandl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Edin Dzeko]]></category>

		<category><![CDATA[Manchester City]]></category>

		<category><![CDATA[Premier League]]></category>

		<category><![CDATA[Transfer]]></category>

		<category><![CDATA[VfL Wolfsburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Der bosnische Stürmerstar Edin Dzeko konnte seinen Marktwert innerhalb von fünf Jahren von 25.000 Euro auf 35 Millionen Pfund hochzuschrauben. Eine nette Wertsteigerung, die das Grinsen einiger Zeljeznicar-Funktionäre gefrieren lassen wird. 
Im Jahr 2005 konnten die Funktionäre von Zeljeznicar ihr Glück nicht fassen. Es gab doch tatsächlich einen Verein, der sich für den langen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der bosnische Stürmerstar Edin Dzeko konnte seinen Marktwert innerhalb von fünf Jahren von 25.000 Euro auf 35 Millionen Pfund hochzuschrauben. Eine nette Wertsteigerung, die das Grinsen einiger Zeljeznicar-Funktionäre gefrieren lassen wird. </em></p>
<p>Im Jahr 2005 konnten die Funktionäre von Zeljeznicar ihr Glück nicht fassen. Es gab doch tatsächlich einen Verein, der sich für den langen und öfters einmal ungeschickt agierenden Stürmer Edin Dzeko interessierte und sogar bereit war 25.000 Euro Ablöse zu zahlen. Einer der damaligen Verantwortlichen wurde, nachdem Dzeko später bei Wolfsburg einschlug, auf die geringe Transfersumme angesprochen und antwortete, dass es damals ein Gefühl gewesen wäre, als ob der Verein im Lotto gewonnen hätte. Eine Champagner-Flasche wurde geköpft und es wurde auf die „geschenkten“ 25.000€ angestoßen. Bevor man diese Funktionäre in die Irrenanstalt schickt, sollte man bedenken, dass Zeljeznicar in der bosnischen Liga spielt, einem Land, in dem Technik und Schlitzohrigkeit weit über jene Eigenschaften gestellt werden, die Dzeko verkörpert. Ein Mittelfeldspieler hat wie Hasan Salihamidžić zu spielen und ein guter Stürmer muss die Raffinesse von Sergej Barbarez besitzen. Edin Dzeko hat es jedoch tatsächlich geschafft, dass in seiner Heimat ein Umdenken erfolgte. Bei meinem letzten Kroatien-Urlaub habe ich mit bosnischen Fußballfans über Dzeko gesprochen und seine Qualitäten, also sein Durchsetzungsvermögen vor dem gegnerischen Tor, seine physische Verfassung und seine Willenskraft, wurden in den Himmel gepriesen. Letztendlich zählen eben nur die Tore!</p>
<p><strong>Der Aufstieg in die Premier League</strong></p>
<p>Für seinen neuen Verein Teplice zahlte sich diese Investition schnell aus, denn Dzeko schoss in 43 Meisterschaftsspielen 16 Tore und wurde anschließend für vier Millionen Euro an den Vfl Wolfsburg verkauft. In der deutschen Bundesliga schoss der Bosnier in 111 Meisterschaftsspielen 66 Tore und kam damit auf eine Torquote von 0.59 Treffern pro Partie. In 31 Länderspielen hat der kopfballstarke Stürmer 17 Mal getroffen, womit er eine Trefferquote von 0.54 Prozent erreichte. Dzekos Spielweise ist wie geschaffen für die Premier League und ich bin mir sicher, dass er bei Manchester City ebenfalls mindestens in jedem zweiten Spiel treffen wird. Die Konkurrenz im Sturm ist bei seinem neuen Verein zwar gewaltig, wenn man allerdings den Trainer Roberto Mancini über den Bosnier reden hört, dann kann man sich nur schwer vorstellen, dass er oft auf der Ersatzbank sitzen wird. Der Italiener lobt den Bosnier in den höchsten Tönen und sagt, dass Dzeko mit seiner Mentalität nicht nur Spiele, sondern auch Meisterschaften entscheidet und dass er den Unterschied im Titelkampf ausmachen könnte. Sollte Carlos Tevez doch noch ein paar Monate bei Manchester City bleiben, dann wird der Argentinier, der momentan einen „falschen Neuner“ spielt, wohl auf die Seite ausweichen und dem Bosnier im Zentrum Platz machen.</p>
<p><strong>Star ohne Allüren</strong></p>
<p>Der englische Journalist und Bestseller-Autor Jonathan Wilson hatte 2009 die Gelegenheit sich mit Dzeko zu unterhalten und konnte anschließend nur Positives über den Bosnier berichten. Trotz des großen Erfolges in der deutschen Bundesliga ist der Strafraumstürmer absolut am Boden geblieben, wobei sicher auch die Kriegsjahre, die Dzeko als Kind in Sarajevo erleben musste, eine Rolle gespielt haben. Der Fußballer berichtet, dass er sich noch gut daran erinnern kann, wie er mit 15 Familienmitgliedern auf 35 Quadratmetern bei seinen Großeltern lebte, nachdem das Haus seiner Eltern bei einem Bombenangriff zerstört wurde. Diese Zeit hat ihn stark geprägt, sodass er heute noch von seinem Umfeld als gastfreundlich und hilfsbereit beschrieben wird. Ein bosnischer Journalist, der nach einer Story über Hoffenheim-Legionär Sejad Salihovic noch kurz entschlossen nach Wolfsburg fuhr, um ein Interview mit Dzeko zu führen, bekam in der ganzen Stadt kein Hotel mehr, da Volkswagen zu einer großen Konferenz geladen hatte. Edin Dzeko übernachtete kurzerhand bei seiner Freundin und überließ dem Journalisten seinen Wohnungsschlüssel für eine Nacht.</p>
<p><em>© Stefan Karger – Austrian Soccer Board</em></p>
<p><strong>LINKS:</strong><br />
<a href="http://www.austriansoccerboard.at/" target="_blank">Austrian Soccer Board</a><br />
<a href="http://www.austriansoccerboard.at/index.php/forum/19-fussball-auf-der-insel/" target="_self">Forum: Fußball auf der Insel</a><br />
<a href="http://www.austriansoccerboard.at/index.php/topic/80098-dzeko-vor-wechsel-zu-mancity/" target="_blank">Dzeko wechselt zu Manchester City</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gunners schießen Chelsea in Krise</title>
		<link>http://austrian-soccer-board.vienna.at/2010/12/29/gunners-schiesen-chelsea-in-krise/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Dec 2010 11:30:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dmandl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Arsenal]]></category>

		<category><![CDATA[Arsene Wenger]]></category>

		<category><![CDATA[Chelsea]]></category>

		<category><![CDATA[Premier League]]></category>

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		<description><![CDATA[Der FC Arsenal gewann in der 20. Runde der englischen Meisterschaft gegen den Stadtrivalen Chelsea mit 3:1. Die Fans des FC Arsenal atmen erleichtert auf, denn sie warten schon seit einer kleinen Ewigkeit auf einen Sieg gegen einen direkten Konkurrenten um den Meistertitel.
Arsene Wenger bekam vor dieser wichtigen Partie einiges zu hören und musste sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der FC Arsenal gewann in der 20. Runde der englischen Meisterschaft gegen den Stadtrivalen Chelsea mit 3:1. Die Fans des FC Arsenal atmen erleichtert auf, denn sie warten schon seit einer kleinen Ewigkeit auf einen Sieg gegen einen direkten Konkurrenten um den Meistertitel.</em></p>
<p>Arsene Wenger bekam vor dieser wichtigen Partie einiges zu hören und musste sich Kritik von den Fans gefallen lassen, die ihm vorwarfen, dass er in den wichtigen Spielen gegen starke Mannschaften zu naiv und zu unflexibel agieren würde. In der Tat war in den letzten Begegnungen gegen den FC Chelsea und Manchester United ein gewisses Muster zu erkennen. Die Gunners spielten genau so offensiv wie gegen schwächere Mannschaften und wurden vom tief stehenden Gegner eiskalt ausgekontert. Arsene Wenger reagierte uneinsichtig auf Kritik und behauptete, dass Arsenals Spielstil auch gegen diese Mannschaften das richtige Mittel wäre, sein Team lediglich besser spielen müsse. Mit diesem wichtigen Sieg gegen Chelsea, der den Stadtrivalen in eine große Krise stürzen lässt, kann der französische Trainer zumindest vorläufig die Kritiker verstummen lassen, wobei man allerdings bedenken muss, dass mit dem FC Chelsea diesmal ein verunsicherter Besucher zu Gast war, der seit der 0:3 Heimniederlage gegen Sunderland am 14. November keine Partie mehr gewinnen konnte. Damals hatte Carlo Ancelotti fünf Punkte Vorsprung auf den Rest der Konkurrenz, mittlerweile liegt seine Truppe mit sieben Punkten Rückstand auf dem fünften Platz.</p>
<p><strong>Der Schlüssel zum Erfolg</strong></p>
<p>Der FC Sunderland zeigte in der 13.Runde eindrucksvoll vor, wie man momentan gegen den FC Chelsea spielen muss. Das Team von Team Bruce überraschte die Londoner mit einem aggressiven Pressing und achtete darauf, dass sich Ashley Cole auf der linken Seite nicht entfalten konnte. Zu diesem Zweck wurde Kieran Richardson abgestellt, der den 85-fachen englischen Teamspieler nicht aus den Augen ließ und Druck machte, sodass Cole in erster Linie mit defensiven Aufgaben beschäftigt war. Dies war wohl auch der Grund, weshalb Arsene Wenger Andrei Arshavin auf der Bank ließ und stattdessen den schnellen Theo Walcott im rechten Mittelfeld aufstellte. Diese Umstellung stellte sich als genialer Schachzug heraus, denn Walcott schaffte es, dass sich Ashley Cole erneut in keinster Weise entfalten konnte. Vor etwa einem Jahr verloren die Gunners zu Hause gegen den FC Chelsea mit 0:3, wobei Ashley Cole die ersten beiden Tore vorbereiten konnte. Als vor knapp drei Monaten die Mannschaft von Arsene Wenger mit 2:0 an der Stamford Bridge unterlag, wurde der Trainer stark kritisiert, da Ashley Cole wieder nach Lust und Laune agieren konnte und mit Samir Nasri einen Gegenspieler hatte, der zwar technisch brillant, jedoch nicht dazu geeignet ist, um einen Mann wie Cole defensiv wie offensiv zu beschäftigen. Mit Theo Walcott hat der Franzose nun aber endlich einen geeigneten Mann für diese Aufgabe gefunden.</p>
<p><strong>Pressing und Ballbesitz</strong></p>
<p>Der FC Chelsea stand so wie in den vergangenen Spielen gegen Arsenal tief in der eigenen Hälfte und wartete auf Kontermöglichkeiten. Arsene Wenger schwor sein Team darauf ein, nach einem Ballverlust möglichst schnell wieder in Ballbesitz zu kommen und seine Mannschaft zeigte ein eindrucksvolles Pressing, das Chelsea einen ordentlichen Spielaufbau verwährte. Die Gäste, die in der ersten Halbzeit lediglich 38 Prozent Ballbesitz hatten,  wussten sich nicht anders zu helfen, als weite Bälle auf die Spitzen zu spielen. Da Nicolas Anelka allerdings vor der Partie verletzt passen musste, fehlte dem FC Chelsea jener Stürmer, der diese weiten Bälle am besten verarbeiten kann. Eine interessante Statistik zeigt, wie erfolgreich das Pressing von Arsenal war. Das Team von Arsene Wenger konnte zehn Mal Pässe in der gegnerischen Hälfte abfangen, während der FC Chelsea so tief stand, dass ihnen dies kein einziges Mal gelang. Eine weitere Schlüsselrolle kam Arsenals Robin van Persie zu, der nominell der einzige Stürmer der Heimmannschaft war, sich jedoch immer wieder ins Mittelfeld zurückfallen ließ, sodass Arsenal eine Anspielstation mehr hatte und sein Übergewicht im Mittelfeld weiter ausbauen konnte. Durch diese Taktik erreichten die Mittelfeldspieler eine Passquote, die stark an das Spiel des FC Barcelona erinnern. Alex Song, der in der 44.Minute das erste Tor des Spiels erzielte, konnte eine erfolgreiche Passquote von 93% vorweisen, Samir Nasri fand in 91% der Fälle den eigenen Mitspieler. Kurz nach der Pause fiel die Entscheidung, als Walcott und Fabregas innerhalb von drei Minuten den Spielstand auf 3:0 erhöhten. Chelsea gelang zwar einige Minuten danach durch Branislav Ivanovic der Ehrentreffer, der aber an der klaren Niederlage nichts mehr ändern konnte. Während Carlo Ancelotti, für den es jetzt langsam brenzlig werden wird, seine Mannschaft beschwört aufzuwachen, will Theo Walcott das Spiel möglichst schnell abhaken und sich nur auf die kommenden Aufgaben konzentrieren. Die Arsenal-Fans sind entzückt und hoffen auf den ersten Meisterschaftsgewinn seit 2004.</p>
<p><em>© Stefan Karger – Austrian Soccer Board</em></p>
<p><strong>LINKS:</strong><br />
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		</item>
		<item>
		<title>111 Jahre Tradition zu kaufen</title>
		<link>http://austrian-soccer-board.vienna.at/2010/12/13/111-jahre-tradition-zu-kaufen/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Dec 2010 21:38:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dmandl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[FC Barcelona]]></category>

		<category><![CDATA[Qatar Foundation]]></category>

		<category><![CDATA[Sponsoring]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr als ein Jahrhundert lang kam der stolze FC Barcelona ohne Sponsor auf seinem Trikot aus, doch nun kam es unter dem neuen Präsidenten Sandro Rosell zu einem großen Tabubruch. 
 
Als der ehemalige Präsident Joan Laporta im Jahr 2006 den Deal mit UNICEF verkündete, sendete er einen Brief an die Mitglieder des Vereins aus, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><em><span lang="DE">Mehr als ein Jahrhundert lang kam der stolze FC Barcelona ohne Sponsor auf seinem Trikot aus, doch nun kam es unter dem neuen Präsidenten Sandro Rosell zu einem großen Tabubruch. </span></em></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Als der ehemalige Präsident Joan Laporta im Jahr 2006 den Deal mit UNICEF verkündete, sendete er einen Brief an die Mitglieder des Vereins aus, in dem er ihnen diesen Schritt genauestens erklärte. Man konnte den Stolz des Präsidenten in jeder einzelnen Zeile lesen und es wurde mehrfach betont, dass der FC Barcelona „mehr als nur ein Verein ist“, der sich auf Grund seiner einzigartigen Stellung nicht an die sonst üblichen wirtschaftlichen Zwänge halten muss. Anstatt Geld von einem Sponsor für Trikotwerbung zu bekommen, schenkte der FC Barcelona dem Kinderhilfswerk UNICEF den wohl begehrtesten Werbeplatz in der Welt des Fußballs UND spendete weiters pro Jahr 1.5 Millionen an diese Organisation. Laporta gab zu, dass im Jahr 2003 die Verantwortlichen vom Verein auf Grund der wirtschaftlichen Lage beauftragt wurden, Verhandlungen mit möglichen Trikotsponsoren aufzunehmen. Da sich aber in den Folgejahren die wirtschaftliche Situation verbesserte, wurden diese Pläne über Bord geworfen und stattdessen das Projekt mit der UNICEF gestartet. Laporta betonte, dass sich der FC Barcelona für Demokratie und Freiheit einsetzt und weltweit als unabhängiger Botschafter des Sports auftritt.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span lang="DE">Der große Tabubruch</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Der Deal mit der Qatar Foundation, der wohl auch mit der Weltmeisterschafts-Vergabe 2022 zusammenhängt, ist nicht mit dem Unicef-Sponsoring aus dem Jahr 2006 zu vergleichen. Zwar handelt es sich auch um eine Non-Profit-Organisation, aber diesmal fließen die Gelder in die andere Richtung, denn Scheich Hamad bin Chalifa Al Thani, der Gründer der Qatar Foundation, dem übrigens auch seit Juni 2010 der FC Málaga gehört, wird pro Saison rund 30 Millionen Euro an die Katalanen überweisen. Sandro Rosell begründet diesen Schritt damit, dass es trotz der sportlichen Erfolge Probleme im wirtschaftlichen Sektor gebe. Der große Teil der etwa 175.000 Mitglieder ist empört und viele „Socios“ schrieben im Internet, dass sie ihre Mitgliedschaft nur deshalb behalten, um bei der nächsten Wahl Sandro Rosell wieder abzuwählen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span lang="DE">Ist der Deal WIRKLICH notwendig?</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> </span></p>
<p><span lang="DE">Die meisten Mitglieder fragen sich, ob man die zusätzlichen 30 Millionen pro Jahr wirklich braucht, wenn man gleichzeitig ein offizielles Transferbudget von 50 Millionen pro Jahr hat. Viele Fans des FC Barcelona würden lieber noch stärker ihrem großartigen Nachwuchs vertrauen und meinen, dass der Verein bei dieser Jugendarbeit eigentlich kaum weitere Spieler kaufen muss. Immerhin standen im Champions-League-Finale 2009 gegen Manchester United sieben Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in der Startaufstellung. Eine Quote, von der andere Spitzenvereine nur träumen können. Zum Abschluss möchte ich ein langjähriges Mitglied des Vereins zu Wort kommen lassen, das an diese Überlegungen anknüpft: „We don’t even need to buy that many players. We can do it ourselves. Until now. Now, we are available to the highest bidder. If the club says: “Well, it’s the right sponsor, you know,” it is like a whore saying: “I don’t do business with bad men.” It makes you no less of a whore.“</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">© Stefan Karger – Austrian Soccer Board</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span lang="EN-GB">LINKS:</span></strong><br />
<span lang="DE">Austrian Soccer Board - <a href="http://www.austriansoccerboard.at/"><span lang="EN-GB">http://www.austriansoccerboard.at/</span></a></span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Forum: Fußball in Spanien - <a href="http://www.austriansoccerboard.at/index.php/forum/21-fussball-in-spanien/">http://www.austriansoccerboard.at/index.php/forum/21-fussball-in-spanien/</a></span></p>
<p class="MsoNormal"><span class="maintopictitle"><span lang="DE">Trikotsponsor für den FC Barcelona - <a href="http://www.austriansoccerboard.at/index.php/topic/79787-trikotsponsor-fr-den-fc-barcelona/">http://www.austriansoccerboard.at/index.php/topic/79787-trikotsponsor-fr-den-fc-barcelona/</a></span></span></p>
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		<title>Bilanz nach 18 Runden</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Dec 2010 13:53:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dmandl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Aleksandar Dragovic]]></category>

		<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>

		<category><![CDATA[Fanklubs]]></category>

		<category><![CDATA[Herbstmeister]]></category>

		<category><![CDATA[Ilco Naumoski]]></category>

		<category><![CDATA[Red Bull Salzburg]]></category>

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		<description><![CDATA[In der österreichischen Meisterschaft ist nun die Hälfte aller Spiele absolviert und mit der SV Ried befindet sich eine absolute Überraschungsmannschaft an der Spitze der Tabelle. Die beiden Wiener Vereine liegen punktegleich auf Rang vier und fünf in Lauerstellung, sind aber in so mancher Statistik ganz vorne zu finden.
Während Rapid Wien in der Heimtabelle seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><em><span lang="DE">In der österreichischen Meisterschaft ist nun die Hälfte aller Spiele absolviert und mit der SV Ried befindet sich eine absolute Überraschungsmannschaft an der Spitze der Tabelle. Die beiden Wiener Vereine liegen punktegleich auf Rang vier und fünf in Lauerstellung, sind aber in so mancher Statistik ganz vorne zu finden.</span></em></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Während Rapid Wien in der Heimtabelle seit letzter Runde ganz oben steht, ist die Wiener Austria die beste Auswärtsmannschaft der bisherigen Meisterschaft. Die Hütteldorfer erreichten in neun Heimspielen einen Punkteschnitt von 2.1, konnten auswärts jedoch durchschnittlich nur 1.1 Punkte erobern. Der Konkurrent aus Favoriten hat eine spiegelverkehrte Bilanz, denn die Wiener Austria holte in der Ferne im Durchschnitt genau zwei Punkte, gewann jedoch im eigenen Stadion pro Partie im Schnitt lediglich 1.2 Punkte. <span> </span>Herbstmeister Ried liegt sowohl in der Heim– als auch in der Auswärtstabelle auf dem dritten Rang, was für die Gesamtführung ausreicht. Der Führende der Torschützenliste heißt Roman Kienast, dem die vier Jahre in Skandinavien gut getan haben. Als er 2006 von Rapid Wien zu Ham-Kam nach Norwegen wechselte, hatte er in der obersten österreichischen Spielklasse einen Torschnitt von 0,0545 - traf also lediglich in jedem 20. Spiel. Auch wenn seine zahlreichen Einsätze als Joker hier mitgezählt werden, ist das eine erbärmliche Torquote, bei der man eher einen Innenverteidiger vor Augen hat, als einen Stürmer. Seit seiner Rückkehr in die österreichische Bundesliga hat der lange Stürmer eine Torquote von 0.48%, trifft also beinahe in jeder zweiten Partie.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span lang="DE">Minusrekord und Maulkörbe</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">In den letzten Tagen gab es einige Vorkommnisse, über die man als österreichischer Fußballfan nur den Kopf schütteln kann. Dragovic grüßt beim Torjubel seinen Onkel unabsichtlich mit dem serbischen Nationalistengruß (sechs Sliwowitz bitte!?), der Zeugwart von Wiener Neustadt liegt nach einer Begegnung mit Ilco Naumoski im Krankenhaus (für den wahnsinnigen Mazedonier gilt die Unschuldsvermutung) und ein paar Tage zuvor knockt Rapid-Verteidiger Andi Dober in der Schlussminute beim Stand von 1:3 den FC Porto-Verteidiger Jorge Fucile aus. An der Hitze kann es momentan jedenfalls nicht liegen, dass einigen Spielern die Sicherungen durchzubrennen scheinen. Es gibt aber noch einen weiteren bemerkenswerten Umstand, über den ich ein paar Worte verlieren möchte. Beim Spitzenspiel der Runde zwischen Red Bull Salzburg und der Wiener Austria passierten nur etwa 5.500 Zuschauer die Drehkreuze. Auch wenn es momentan in Österreich wirklich kalt ist, ist diese Zahl einfach nur traurig und sollte den Verantwortlichen zu denken geben. Dazu passend ist die Art und Weise wie der Verein mit Fanklubs umgeht, die nicht zu 100% die vom Klub vorgegebene Linie unterstützen, sondern Kritik äußern und diese auch im Stadion zeigen. Im Austrian Soccer Board befindet sich ein guter Beitrag, der die Frustration vieler aktiven Red Bull Salzburg-Fans schildert. Man stelle sich vor, dass Red Bull Salzburg nicht gegen Austria Wien, sondern gegen Mattersburg gespielt hätte und dass das Match im Free-TV übertragen worden wäre – Mehr als 4.000 Zuschauer hätten sich garantiert nicht im Stadion eingefunden. Man darf gespannt sein, wie hoch das Zuschauerinteresse sein wird, wenn in einigen Jahren die Salzburger ein Ausbildungsverein für RB Leipzig sein werden und mit einer U-21-Truppe spielen werden. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">© Stefan Karger – Austrian Soccer Board</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"><strong>LINKS: </strong><span> </span><span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Austrian Soccer Board - <a href="http://www.austriansoccerboard.at/">http://www.austriansoccerboard.at/</a><br />
Fanpolitik in Salzburg - <a href="http://www.austriansoccerboard.at/index.php/topic/77362-fc-red-bull-salzburg-fanpolitik-stimmung-entscheidungen/">http://www.austriansoccerboard.at/index.php/topic/77362-fc-red-bull-salzburg-fanpolitik-stimmung-entscheidungen/</a></span></p>
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		<title>Unglückliche Niederlage gegen Griechenland</title>
		<link>http://austrian-soccer-board.vienna.at/2010/11/19/ungluckliche-niederlage-gegen-griechenland/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 13:59:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dmandl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>

		<category><![CDATA[Länderspiel]]></category>

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		<category><![CDATA[Nationalteam]]></category>

		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

		<category><![CDATA[Stefan Maierhofer]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor 16.200 Zuschauern unterlag das ÖFB-Team im letzten Länderspiel des heurigen Jahres Griechenland mit 1:2. Die Hausherren hatten gute Chance das Länderspieljahr erfolgreich ausklingen zu lassen, allerdings scheiterte die Truppe von Teamchef Constantini am Pech und eigenem Unvermögen.

Das österreichische Nationalteam hätte gestern für eine kleine Überraschung sorgen können, denn die Griechen präsentierten sich verunsichert und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><em>Vor 16.200 Zuschauern unterlag das ÖFB-Team im letzten Länderspiel des heurigen Jahres Griechenland mit 1:2. Die Hausherren hatten gute Chance das Länderspieljahr erfolgreich ausklingen zu lassen, allerdings scheiterte die Truppe von Teamchef Constantini am Pech und eigenem Unvermögen.</em></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Das österreichische Nationalteam hätte gestern für eine kleine Überraschung sorgen können, denn die Griechen präsentierten sich verunsichert und machten viele Fehler in der Vorwärtsbewegung. Auch Sascha Kever, der Schiedsrichter aus der Schweiz, meinte es zunächst gut mit den Hausherren und pfiff in der vierten Minute einen Elfmeter, den nicht jeder Unparteiische gegeben hätte. Maierhofer wird nach einer Flanke zu Boden gedrückt, da sich sein Gegenspieler gegen die 2.02m nicht anders zu helfen weiß. Der rechte Verteidiger Florian Klein schießt jedoch ganz schwach, sodass Keeper Tzorvas den Ball ohne große Mühe parieren kann. Von den letzten fünf Elfmetern hat das österreichische Nationalteam lediglich zwei verwandelt.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>Zerfahrenes Spiel mit Vorteilen für Österreich</strong></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">In der Folge kontrollierten die Österreicher das Spiel, das jedoch von zahlreichen Ballverlusten und Härteeinlagen geprägt war. Bis zur 36. Minute gab es keine zwingende Torchance, dann schraubte sich Stefan Maierhofer nach einer Flanke in die Luft und köpfelte zum 1:0 ein. Der Schiedsrichter, der wahrscheinlich noch immer ein schlechtes Gewissen wegen dem Elfmeter hatte, entschied jedoch auf Stürmerfoul und ließ den Treffer nicht gelten – eine glatte Fehlentscheidung. Knapp nach der Pause gingen die Griechen mit ihrem ersten Schuss auf das gegnerische Tor in Führung. Florian Klein kam zu spät gegen Samaras, der keine Probleme hatte seinen Kopfball im Tor zu versenken. Nachdem Junuzovic nur wenige Minuten später eine große Chance ausließ, stellte Constantini vom 4-2-3-1 System auf ein 4-4-2 System um und brachte Marc Janko für Veli Kavlak in die Partie. Österreich erzielte zwar durch einen schönen Weitschuss von Fuchs den Ausgleich, allerdings spürte man, dass das Übergewicht im Mittelfeld verloren ging und die Griechen in die Partie zurückfanden. In der 81.Minute erzielte Fotakis, nach einer sehr schönen Vorarbeit von Samaras, den Treffer zum 1:2 und da Tzorvas die letzte Chance von Paul Scharner hervorragend parierte, brachte der Gast dieses Ergebnis über die Zeit.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>Ein unnötiges Länderspiel?</strong></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Im Vorfeld wurde der Länderspieltermin von vielen Funktionären kritisiert, aber ich bin dennoch froh, dass wir diese Partie gegen die Griechen gespielt und verloren haben. Mir wäre zwar ein Sieg lieber gewesen, aber aus dieser Niederlage können wichtige Rückschlüsse für die kommenden wichtigen Qualifikationsspiele gezogen werden. In erster Linie ist deutlich geworden, dass Florian Klein auf der rechten Abwehrseite überfordert ist und da dringend eine andere Lösung gefunden werden muss. Vielleicht können der Teamchef und der Bologna-Legionär György Garics einen Weihnachtsfrieden schließen und sich die Hände zur Versöhnung reichen. Ich hoffe außerdem, dass Didi Constantini gesehen hat, dass das 4-2-3-1 System wesentlich besser auf diese Mannschaft zugeschnitten ist, als das 4-4-2 System, das wir gegen Ende der Partie gespielt haben. Maierhofer und Janko zusammen im Sturm funktioniert ebenfalls nicht gut, da sich die Riesen im gegnerischen Strafraum auf den Zehen stehen. Und das allerwichtigste – über Weihnachten bitte Elfmeterschießen üben!</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">© Stefan Karger – Austrian Soccer Board</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>LINKS:</strong></p>
<p class="MsoNormal">Austrian Soccer Board - <a href="http://www.austriansoccerboard.at/">http://www.austriansoccerboard.at/</a></p>
<p class="MsoNormal">ÖFB-Team-Forum: <a href="http://www.austriansoccerboard.at/index.php/forum/100-oefb-team/">http://www.austriansoccerboard.at/index.php/forum/100-oefb-team/</a></p>
<p class="MsoNormal">Analyse: Österreich – Griechenland 1:2 : <a href="http://www.austriansoccerboard.at/index.php/topic/79403-oesterreich-griechenland-12/">http://www.austriansoccerboard.at/index.php/topic/79403-oesterreich-griechenland-12/</a></p>
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		<title>FC Porto in Überform</title>
		<link>http://austrian-soccer-board.vienna.at/2010/11/11/fc-porto-in-uberform/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 21:42:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dmandl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Belluschi]]></category>

		<category><![CDATA[Europacup]]></category>

		<category><![CDATA[FC Porto]]></category>

		<category><![CDATA[Hulk]]></category>

		<category><![CDATA[Portugal]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Aufstiegschancen von Rapid Wien in der Europa League sind wohl nur noch von theoretischer Natur, aber man sollte sich dennoch mit Anstand aus dem internationalen Geschäft verabschieden und vielleicht noch die eine oder andere Punkteprämie mitnehmen.
Wer am Wochenende jedoch das Spitzenspiel der portugiesischen Liga gesehen hat, der wird sich zu Recht Sorgen machen, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><em>Die Aufstiegschancen von Rapid Wien in der Europa League sind wohl nur noch von theoretischer Natur, aber man sollte sich dennoch mit Anstand aus dem internationalen Geschäft verabschieden und vielleicht noch die eine oder andere Punkteprämie mitnehmen.</em></p>
<p class="MsoNormal">Wer am Wochenende jedoch das Spitzenspiel der portugiesischen Liga gesehen hat, der wird sich zu Recht Sorgen machen, dass beim nächsten Spiel gegen den FC Porto eine hohe Niederlage drohen wird, denn der 24-fache portugiesische Meister kommt immer besser in Form und ist in der heimischen Meisterschaft eine Klasse für sich. Vergangene Runde bekam Benfica Lissabon zu spüren, wie groß der Klassenunterschied zwischen dem FC Porto und dem Rest der Liga ist. Im Spitzenspiel der portugiesischen Meisterschaft gewann die Mannschaft von Trainer André Villas Boas nämlich mit 5:0 und vergrößerte damit den Vorsprung in der Meisterschaft auf zehn Punkte. Genauso beeindruckend wie diese souveräne Tabellenführung ist die Tatsache, dass die ersten drei der Torschützenliste beim FC Porto spielen, wobei Hulk mit zehn Toren nach zehn Runden am meisten zu beeindrucken weiß, insbesondere da der Brasilianer auch als Assist-Geber wertvoll für seine Mannschaft ist.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Überragende rechte Seite</strong></p>
<p class="MsoNormal">Der FC Porto begann im Spitzenspiel gewohnt mit seinem 4-3-3 System, wobei Freddy Guarin den Platz im defensiven Mittelfeld von Fernando einnahm, da dieser verletzt passen musste. Benfica vertraute auf ein 4-4-1-1 System, das sich bei Ballbesitz in ein 4-2-1-3 umwandelte. Trainer Jorge Jesus wusste, dass der FC Porto besonders über die rechte Seite gefährlich werden würde, sodass er einen taktischen Schachzug machte und den gelernten Innenverteidiger David Luiz als linken Verteidiger aufstellte. Der etatmäßige linke Verteidiger Fabio Coentrao rückte in das linke Mittelfeld vor und sollte David Luiz in der Defensive entlasten. Dieser taktische Spielzug sollte allerdings nach hinten losgehen, denn David Luiz bekam den schnellen und trickreichen Hulk nie unter Kontrolle. Der Brasilianer nutze die gesamte Breite des Spielfeldes aus und machte so immer wieder Platz für den großartig aufspielenden Belluschi, der die vorhandenen Räume zu nutzen wusste. Zur Pause stand es bereits 3:0 für die Heimmannschaft, als Jorge Jesus seinen Fehler einsah und Luiz wieder in die Innenverteidigung stellte, sodass Coentrao wieder die Aufgabe des linken Verteidigers übernehmen konnte. Es dauerte immerhin bis zur 80. Minute bis der FC Porto den vierten Treffer erzielte. In der letzten Minute erhöhte Hulk auf den 5:0 Endstand und machte somit das Debakel für Benfica Lissabon perfekt. Der FC Porto erzielte übrigens alle fünf Treffer nach Kombinationen über die rechte Seite.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Wer soll Hulk und Belluschi stoppen?</strong></p>
<p class="MsoNormal">Über Hulk und Belluschi spricht momentan ganz Portugal, denn die beiden zerlegen die portugiesische Liga nach Belieben und sind momentan nicht zu stoppen. Wenn ich linker Verteidiger wäre und in den nächsten Wochen gegen die beiden spielen müsste, dann würde ich mich entweder krank melden, oder meinen Beruf wechseln – und niemand könnte mir das übel nehmen. Zum Glück muss ich mich jedoch mit anderen Dingen herumschlagen, sodass nicht ich, sondern Markus Katzer sich ernsthaft Sorgen machen muss. Ich würde an seiner Stelle ein paar Kerzen in der Kirche anzünden, mit der Bitte nach oben, dass Trainer André Villas Boas Hulk und/oder Belluschi in Wien schonen wird. Wenn nicht, dann werden wir wenigstens viele Tore für unser Geld sehen.</p>
<p class="MsoNormal"><em>© Stefan Karger</em></p>
<p class="MsoNormal">LINKS:<br />
Austrian Soccer Board - <a href="http://www.austriansoccerboard.at/">http://www.austriansoccerboard.at/</a><br />
Rapid Forum - <a href="http://www.austriansoccerboard.at/index.php/forum/8-sk-rapid-wien/">http://www.austriansoccerboard.at/index.php/forum/8-sk-rapid-wien/</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Europa League adé!</title>
		<link>http://austrian-soccer-board.vienna.at/2010/11/05/europa-league-ade/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 09:14:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dmandl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Europa League]]></category>

		<category><![CDATA[Europacup]]></category>

		<category><![CDATA[Pacult]]></category>

		<category><![CDATA[Rapid]]></category>

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		<description><![CDATA[Rapid Wien verlor im ausverkauften Ernst-Happel-Stadion auch das zweite Heimspiel in der Gruppenphase der Europa League, womit die Aufstiegschancen der Grün-Weißen nur noch von theoretischer Natur sind. Nach der 1:2 Niederlage gegen CSKA Sofia herrscht nun Katerstimmung bei den Fans, die nun offen den Trainer in Frage stellen. 
Nach dem Auswärtssieg gegen die Bulgaren erhofften [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><em>Rapid Wien verlor im ausverkauften Ernst-Happel-Stadion auch das zweite Heimspiel in der Gruppenphase der Europa League, womit die Aufstiegschancen der Grün-Weißen nur noch von theoretischer Natur sind. Nach der 1:2 Niederlage gegen CSKA Sofia herrscht nun Katerstimmung bei den Fans, die nun offen den Trainer in Frage stellen. </em></p>
<p class="MsoNormal">Nach dem Auswärtssieg gegen die Bulgaren erhofften sich die Rapid-Anhänger zu Recht, dass ihre Mannschaft, zumindest bis zum letzten Spiel in Istanbul, das Rennen um den zweiten Platz offen gestalten wird können. Die gestrige Niederlage zerstörte jedoch sämtliche Hoffnungen mit einem Schlag und jetzt geht es nur noch darum, sich mit Anstand aus der Europa League zu verabschieden. Man merkte zu Beginn, dass sich die Heimmannschaft einiges vorgenommen hatte, denn schon nach einer Minute verhinderte nur die Querlatte ein schnelles Führungstor von Veli Kavlak. Innerhalb der nächsten Minuten kamen Yasin Pehlivan und Hamdi Salihi zu weiteren Chancen, danach kamen jedoch die Bulgaren besser in die Partie und waren zum Teil auch die aktivere Mannschaft mit den besseren Chancen. Kurz nach der Pause schockte Kapitän Todor Yanchew die 50.000 Zuschauer im Stadion, als er ungehindert aus 20 Metern abzog und Raimund Hedl keine Chancen ließ. Wenige Minuten später verwandelte Hamdi Salihi einen Foulelfmeter, doch nach einem schlimmer Patzer von Sonnleitner, überhob der 28-jährige Brasilianer Marcos Antoio Malachias Junior, kurz Marquinhos, Raimund Hedl, der in dieser Szene ebenfalls nicht entschlossen genug aus dem Tor herauskam. Die Schlussoffensive, in der die Viererkette zum ersten Mal in dieser Saison aufgelöst wurde und der eingewechselte Andreas Dober im Sturm spielen durfte (!!), brachte nichts mehr ein.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Nur mit Galgenhumor erträglich</strong></p>
<p class="MsoNormal">Die gestrige Partie war weit davon entfernt Europa-League-Niveau zu haben, denn man merkte, dass zwei stark verunsicherte Mannschaften aufeinander trafen. Der aktuelle Siebente der österreichischen Bundesliga, gegen den Siebenten der bulgarischen A Grupa. Auch wenn sich CSKA Sofia gegenüber der ersten Partie verbessert präsentieren konnte, war das ein Gegner, den man einfach schlagen muss und den Rapid vor einem Jahr wohl mit ein paar Toren Differenz nach Hause geschickt hätte. Momentan fehlt es aber an allen Ecken und Enden, die Mannschaft wirkt verunsichert und Peter Pacult hält immer noch am 4-4-2 System mit zwei defensiven Mittelfeldspielern fest, das in dieser Zusammensetzung einfach nicht funktioniert und furchtbar anzusehen ist. In der Defensive passieren zu häufig Patzer und die Außenverteidiger werden jeden Spieltag von den Gegenspielern überrannt, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt. Vorne stehen sich die Stürmer, die sich noch dazu in einer Unform befinden, auf den Füßen und sorgen für wenig Gefahr und keinen einzigen überraschenden Moment. Der eingewechselte Rene Gartler hatte in 20 Minuten stärkere Szenen, als Salihi und Nuhiu im gesamten Spiel zusammen. Das Mittelfeld hängt in der Luft, an Veli Kavlak, auf dessen Schultern die Hauptlast nach dem Ausfall von Steffen Hofmann liegt, lief das Spiel über weite Strecken vorbei. Als Andi Dober als Offensivspieler eingewechselt wurde, scherzte ein Freund von mir, dass wir jetzt auch einen Freigeist im Spiel haben, der alle Freiheiten hat – so wie Messi beim FC Barcelona. In erster Linie schmerzt nicht die Niederlage, sondern das Gefühl, dass sich in nächster Zukunft nichts ändern wird, wenn gewisse Personen wie bisher weitermachen dürfen.</p>
<p class="MsoNormal">© Stefan Karger – Austrian Soccer Board</p>
<p class="MsoNormal"><strong>LINKS:</strong></p>
<p class="MsoNormal">Austrian Soccer Board - <a href="http://www.austriansoccerboard.at/">http://www.austriansoccerboard.at/</a></p>
<p class="MsoNormal">Forum Rapid Wien: <a href="http://www.austriansoccerboard.at/index.php/forum/8-sk-rapid-wien/">http://www.austriansoccerboard.at/index.php/forum/8-sk-rapid-wien/</a></p>
<p class="MsoNormal">Rapid Wien – CSKA Sofia 1:2 - <a href="http://www.austriansoccerboard.at/index.php/topic/79128-rapid-wien-cska-sofia/">http://www.austriansoccerboard.at/index.php/topic/79128-rapid-wien-cska-sofia/</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Live auf ein 4:4&#8230;</title>
		<link>http://austrian-soccer-board.vienna.at/2010/10/13/live-auf-ein-44/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Oct 2010 12:29:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dmandl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[belgien]]></category>

		<category><![CDATA[em-qualifikation]]></category>

		<category><![CDATA[Nationalteam]]></category>

		<category><![CDATA[ÖFB]]></category>

		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;hätte ich gestern beim Stand von 3:2 für Österreich in der 85.Minute gerne gewettet. Wer gestern die drei Toren in den letzten vier Minuten plus Nachspielzeit erraten hätte - wobei ich aber davon ausgehe, das dies niemand zustande brachte - wäre heute wohl um einiges reicher. Wir sahen gestern aber auch ein Spiel, auf das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8230;hätte ich gestern beim Stand von 3:2 für Österreich in der 85.Minute gerne gewettet. Wer gestern die drei Toren in den letzten vier Minuten plus Nachspielzeit erraten hätte - wobei ich aber davon ausgehe, das dies niemand zustande brachte - wäre heute wohl um einiges reicher. Wir sahen gestern aber auch ein Spiel, auf das man normalerweise so nicht wetten kann.</em></p>
<p>Das österreichische Nationalteam trat couragiert auf, zeigte großen Kampfgeist und besteht erstmals seit langer Zeit wirklich aus &#8220;Typen&#8221;. Im Tor der selbstbewusste Macho, die Innenverteidigung mit zwei ebenso selbstbewussten Jungen, davor der vermeintlich Routinierteste im Team und schließlich die &#8220;Achse der Irren&#8221;. Der Anführer dieser Irrenachse ist zweifellos Marko Arnautovic. Steht die meiste Zeit arrogant dreiblickend herum, sucht Gelegenheiten für Ferserl oder No-Look-Pässe, verhöhnt mit seinem statischen und doch genialen Spiel nahezu seine Gegenspieler. Und trotzdem gelingen ihm einige der genialen Einfälle, die er hat. Auch wenn andere Einfälle folgenschwer nach hinten losgehen können, wie die Entstehung zum 0:1 aus österreichischer Sicht zeigt. Ein zu lässiges Abspiel in Vorwärtsbewegung am gegnerischen Strafraum, Konter, Tor. Auch in diese Kategorie fällt sein übermotivierter Abschluss, als er beim Stand von 3:2 für Österreich besser auf Maierhofer quer gelegt hätte. Und damit sind wir auch schon beim &#8220;Langen&#8221;. Dass manche Dinge, die Stefan Maierhofer auf dem Feld macht, seltsam aussehen, wissen wir bereits und das wird sich auch nicht ändern. Sei es wenn er einen Ball &#8220;prallen lässt&#8221; und der bei dieser leichten Übung fünf Meter aufsteigt,  oder wenn er einem Gegenspieler nachläuft und dabei den Kopf in seinem Genick hin- und herpeitschen lässt als würde er gleich kollabieren. Aber dem Duisburg-Legionär kann man so gut wie nie vorwerfen, dass er sich nicht bedingungslos ins Zeug haut. Auch wenn seine fußballerische Klasse nicht auf Toplevel ist: Solche Stürmer braucht das Team. Was Maierhofer machen kann, können Linz, Wallner und Co. nicht bewerkstelligen. Was Maierhofer macht, hat nicht nur eine Auswirkung auf einzelne Spielsituationen, sondern dauerhaft auf die ganze Mannschaft. Es ist etwas anderes, wenn die Hinterleute sehen, dass da vorne ein Verrückter herumläuft, der im Begriff ist gleich seine Galle auszukotzen, oder einen zahnlosen Angreifer sieht, der darauf wartet bedient zu werden. Um das gestern durchaus starke Mittelfeld abzurunden, gibt&#8217;s dann noch Zlatko Junuzovic und Veli Kavlak. Tempodribbler und Übersteigerkünstler. Aber neben Arnautovic sahen sie, auch wenn Zweikampfwerte, Laufbereitschaft und Zusammenspiel vielleicht besser waren als beim Bremen-Legionär, wie zwei Ergänzungsspieler aus.</p>
<p><strong>Routiniertester als Verlierer des Tages</strong></p>
<p>Den Titel für den &#8220;Depp des Tages&#8221; erhält zweifelsfrei Paul Scharner. Der West-Bromwich-Legionär verursacht in Führung liegend eine der dümmsten roten Karten ever. Tätlichkeit am Gegenspieler, einen Meter neben dem Schiedsrichter. Und das passierte nicht etwa einem jugendlichen Heißsporn, dem in einer hitzigen Partie kurz die Sicherungen durchbrannten, sondern dem Spieler der Österreicher, der die meisten Profispiele auf dem Buckel hat. Ernst Happel verzeihte Michael Konsel einen einzelnen Fehler einst nie, ließ den Klassekeeper danach nie wieder spielen. Ich bin sehr gespannt, wie Happel-Schüler Didi Constantini auf Scharners Aussetzer reagieren wird. Sanktionen muss es geben. Man darf nach einer derartigen Dummheit nicht sofort zur Tagesordnung übergehen. Ohne dieser Dummheit könnten wir bereits mit neun Punkten aus drei Spielen da stehen.</p>
<p><strong>Wechselspiele für Optimisten</strong></p>
<p>Als ich gestern vor dem Fernseher saß und mir die Wechsel des Didi Constantini durch den Kopf gehen ließ, dachte ich nur &#8220;will er jetzt einen auf großer Trainer machen?&#8221; Die Wechsel waren für mich nicht nachvollziehbar, zumal er einen Aleksandar Dragovic auf der Bank hatte um gegebenenfalls hinten dicht zu machen, schließlich aber nach dem 3:3 und vor dem 3:4 Harnik für Arnautovic brachte. Während Hoffer und Maierhofer bereits bzw. noch auf dem Platz waren, Scharners rote Karte uns zwanzig Minuten zuvor dezimierte. Tut mir leid, in diesem Wechsel sah ich einfach keinen Sinn. So lange ich auch darüber nachdenkte, was er sich davon erwartete. Aber lange musste ich schließlich eh nicht nachdenken - Harnik schoss keine vier Minuten nach seiner Einwechslung das 4:4. Seltsamer ging&#8217;s nicht mehr. Aber es gibt eben solche Spiele, in denen man auf und abseits des Feldes Dinge macht, die man sonst so nie machen würde und die aus unerfindlichen Gründen funktionieren.</p>
<p><strong>Ein Team, dem man gerne zusieht</strong></p>
<p>Wir lieferten gestern eine starke Leistung, erzielten vier Auswärtstore in Belgien, halten nach drei Spielen bei neun Toren in der EM-Qualifikation. Das Remis ging im Endeffekt durchaus in Ordnung, wurde von den Spielern gefeiert wie ein Sieg. Das Wechselbad der Gefühle schweißte die Truppe offensichtlich zusammen. Aber jetzt dürfen wir nicht abheben und glauben, dass jedes Spiel so laufen wird. Viel mehr sollte man nun hart weiterarbeiten und endlich erstmals seit Jahren Kontinuität in die Personalentscheidungen bringen. Ich sah gestern ein Nationalteam, dem man als Fan gerne zusieht. Nicht die magere Truppe, die in den letzten Jahren oft einem Autounfall glich. Jetzt nur nicht alles wieder über den Haufen werfen, nur weil im März vielleicht ein, zwei Spieler formschwach sind oder wieder ein paar Junge &#8220;mit dem Hintern wackeln&#8221;, wie es ja Drazan oder Trimmel ihrerzeit laut Peter Pacult machten. Spielen wir die Qualifikation, sofern es Sperren und Verletzungen zulassen, mit den 14 - 15 Leuten, die spielten oder auf der Bank saßen weiter und wir werden noch die eine oder andere Überraschung erleben.</p>
<p><em>(c) Dannyo - austriansoccerboard.at</em></p>
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