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Quo vadis, Jimmy?

02.01.2010 | Keine Kommentare

Der ehemalige Rapid-Publikumsliebling Erwin ”Jimmy” Hoffer ist mit seiner sportlichen Situation momentan alles andere als zufrieden. Ein Leihgeschäft soll nun alle Parteien glücklich machen.

Vielleicht war es schon ein schlechtes Omen, dass Jimmy Hoffers letztes Meisterschaftsspiel für Rapid mit 1:2 gegen den SV Mattersburg verloren ging und er sich mit einer Niederlage im Gepäck von den Fans verabschieden musste. Richtig glücklich wurde der quirlige Stürmer bei Napoli bisher nicht, auch wenn zunächst so schien, dass der 16-fache Nationalstürmer auch in Italien für positive Schlagzeilen sorgen könnte. Gleich bei seinem ersten Einsatz für seinen neuen Verein schoss er nämlich im Rahmen der dritten Runde des italienischen Cups in der 84. Minute das 3:0 gegen Salernitana. Genau 14 Minuten brauchte er für seinen Treffer, da er erst in der 70.Minute eingewechselt wurde.

Trainerwechsel Segen und Fluch

Als der größte Hoffer-Befürworter, Roberto Donadoni, gegangen wurde und Nachfolger Walter Mazzari das Steuer übernahm, war es klar, dass es für den jungen Stürmer nicht leichter werden würde. Rein sportlich gesehen hat dieser Trainerwechsel Napoli aber vorangebracht, denn seit Mazzari die Mannschaft coacht, konnte sie neun Plätze in der Tabelle gutmachen und rangiert nun auf Platz sechs. Da bei dieser Aufholjagd Jimmy Hoffer allerdings absolut keine Rolle gespielt hat, wird es nun voraussichtlich ein Leihgeschäft geben, wobei Livorno und Chievo Verona das größte Interesse bekundet haben.

Hauptsache wieder spielen

Der Stürmer wird bei der Auswahl des neuen Vereins in erster Linie darauf schauen müssen, wo die Chancen auf einen Stammplatz größer sind. Chievo liegt momentan in der Tabelle auf dem guten neunten Platz und hat mit Sergio Pellissier meiner Meinung nach nur einen Stürmer, der klar über Hoffer zu stellen ist. Weitere Konkurrenten sind in erster Linie der Albaner Erjon Bogdani und Pablo Granoche aus Uruguay, die aber beide alles andere als eine unüberwindbare Hürde darstellen. Livorno hingegen liegt nur an 15.Stelle und hat mit Cristiano Lucarelli und Francesco Tavano zwei Stürmer, an denen es nur schwer ein Vorbeikommen geben wird. Dazu besitzt der Verein mit Danilevicius einen weiteren guten Angreifer, der vor einer Woche zwei Mal gegen Sampdoria Genua treffen konnte. Wenn man diese Umstände betrachtet, kann man Hoffer eigentlich nur raten, seine Zelte in Verona aufzuschlagen.

© Stefan Karger – Austrian Soccer Board

LINKS:
Austrian Soccer Board - http://www.austriansoccerbo…
Erwin Hoffer wechselt zu Napoli - http://www.austriansoccerbo…
Forum: Fußball in Italien - http://www.austriansoccerbo…

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